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Max Ernst bei der Arbeit am Wandgemälde für die Corso-Bar Banner Moebius-Ausstellung Aussenansicht des Max Ernst Museums Kinderführung durch die Schausammlung im Wechsel Ansicht der Schausammlung im Wechsel Foyer des Max Ernst Museums Ein Kind schaut sich in der Schausammlung im Wechsel Bilder von Max Ernst an Aussenansicht des Fantasie Labors Ein Besucher in der Schausammlung im Wechsel vor einer Plastik von Max Ernst

Geburtshaus


Geburtshaus

Am 2. April 1891 kam Max Ernst als drittes Kind von Philipp und Luise (geb. Kopp) in diesem Haus zur Welt. Der Vater war Lehrer an der Taubstummenanstalt Brühl, malte in seiner Freizeit und brachte seinem ältesten Sohn Max früh die künstlerischen Techniken bei.

Das zweieinhalbgeschossige Gebäude wurde von dem Architekten Mathias Erven entworfen und 1885 im spätklassizistischen Stil errichtet. Nach dem Zweiten Weltkrieg ging das Haus in den Besitz der katholischen Kirchengemeinde St. Maria von den Engeln über und diente bis 2002 als Pfarrhaus.

2008 erwarb die P-Immobilien Objekt Brühl GmbH & Co. KG, eine Tochtergesellschaft der Provinzial Rheinland Versicherung AG, das seit 1985 unter Denkmalschutz stehende Gebäude. Sie sanierte es und errichtete einen Anbau für die praxisbezogene Kunstvermittlung. Zusammen mit der Förderung der Kultur- und Sozialstiftung der Provinzial Rheinland an die Stiftung Max Ernst konnten die Pläne umgesetzt werden. So dienen seit Juli 2012 das Untergeschoss und der angrenzende Neubau als Fantasie Labor für die Museumspädagogik des Max Ernst Museum Brühl des LVR. Daneben sind die Räume im ersten und zweiten Geschoss der Museumsverwaltung vorbehalten.

Im Fantasie Labor können die verschiedenen Techniken, die Max Ernst entwickelt hat, kreativ erprobt werden. Verschiedene Workshops finden hier statt und vertiefen die Eindrücke aus der Sammlung und den Wechselausstellungen des Museums.