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Foto: Max Ernst arbeitet an einem Wandgemälde für die Corso-Bar Foto: Aussenansicht des Max Ernst Museums Brühl des LVR Foto: Eine Kinderführung durch die Schausammlung im Wechsel Foto: Eine Ansicht der Schausammlung im Wechsel Foto: Foyer des Max Ernst Museums Foto: Ein Kind schaut sich in der Schausammlung im Wechsel Bilder von Max Ernst an Foto: Eine Aussenansicht des Fantasie Labors des Museums Foto: Ein Besucher in der Schausammlung im Wechsel vor einer Plastik von Max Ernst Foto: Hinweis zur Buchungsmöglichkeit Online Tickets

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Ein Gemälde des Künstlers Hartmut Neumann, das ein Dickicht aus vegetative Pflanzenverästelungen zeigt-

Hartmut Neumann, Pflanzenverwirrung, 2012, Öl auf Leinwand © VG Bild-Kunst, Bonn 2021, Foto: Alistair Overbruck, Köln.

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Hartmut Neumann – Verbotene Zonen ǀ Wolf Hamm – Große Prozesse

28.03.2021 – 29.08.2021 (Änderungen vorbehalten!)

Unter den Titeln „Verbotene Zonen“ und „Große Prozesse“ präsentiert das Max Ernst Museum Brühl des LVR in einer Doppelausstellung rund 100 Arbeiten von Hartmut Neumann (*1954) und Wolf Hamm (*1974).

Der deutsche Maler, Objektkünstler und Fotograf Hartmut Neumann studierte Malerei und Grafik an der Hochschule für Künste in Bremen bei Rolf Thiele. Seit 1992 lehrt er als Professor an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Hartmut Neumann wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet und ist mit seinen Arbeiten in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten. Der Künstler lebt in Köln. Seine meist großformatigen, geheimnisvollen Landschaftsvisionen lassen eine ganz eigene, utopische Sicht auf die Natur erkennen. Die Ausstellung in Brühl versammelt Gemälde sowie Zeichnungen unter dem Titel „Verbotene Zonen“, darunter sein bislang größtes, spektakuläres Werk aus dem Jahr 2019: „Ungeklärte Turbulenzen“.



Ein Gemälde von Wolf Hamm, auf dem ein fragiler Vogel vor einer Landschaftskulisse, einer Ruine bergab schreitet. Eine rosafarbene Wolke hebt sich vor dem blauen Himmel ab.

Wolf Hamm, Was man so ein Leben nennt, 2012, Acryl hinter Acrylglas © Wolf Hamm 2021, Foto: Alasdair Jardine.

Auch Wolf Hamms farbintensive und in der Bildkombinatorik surreal anmutende Arbeiten – erstellt in der Technik der Hinterglasmalerei – ziehen die Betrachtenden gleichsam in einen visuellen Strudel. Zum ersten Mal werden in einer Ausstellung alle sechs großformatigen Werke seines 2010 begonnenen Zyklus „Die großen Prozesse“ gezeigt, der im Gewand des Jahreszeitenwechsels die Entwicklungsstufen der Menschheitsgeschichte thematisiert.

Wolf Hamm war Meisterschüler von Siegfried Anzinger an der Düsseldorfer Kunstakademie, erhielt zahlreiche Stipendien und Förderpreise und ist seit 1998 in Einzelausstellungen und Gruppenbeteiligungen in Deutschland, Spanien, Griechenland und Finnland zu sehen. Er lebt und arbeitet in Berlin.

In der Doppelausstellung des Museums mit zeitgenössischen Künstlern lassen sich zwei unterschiedliche, aktuelle Positionen im Spannungsfeld zum Werk von Max Ernst und surrealen Bildstrategien entdecken. Diese Berührungspunkte verbinden die beiden künstlerischen Ansätze und schlagen inhaltliche Brücken in der räumlich separiert konzipierten Präsentation.

Änderungen vorbehalten!



Das Foto zeigt Max Ernst an einem Tisch sitzend ein Seepferdchen in einem Vergrößerungsglas zeigend

Josef Breitenbach, Max Ernst mit Vergrößerungsglas und Seepferdchen, 1942, Max Ernst Museum Brühl des LVR, Stiftung Max Ernst © Josef and Yaye Breitenbach Charitable Foundation, courtesy Gitterman Gallery

Surreale Tierwesen

Herbst 2021

Diese Ausstellung mit rund 120 Werken von 40 Künstlerinnen und Künstlern, darunter Gemälde, Skulpturen und Arbeiten auf Papier, widmet sich der Welt der Tiere und der erdachten Geschöpfe und lädt voraussichtlich vom 3. Oktober 2021 bis zum 6. Februar 2022 zu einem unerwarteten Zoobesuch im Museum ein.

Das Bestiarium, das die Bildwelten des Surrealismus beherrscht, ist noch nie in einer Ausstellung behandelt worden, obwohl sich zahlreiche Künstlerinnen und Künstler entsprechende Privatphantome, teilweise als Alter Ego, zugelegt haben: sei es der Vogel bei Max Ernst, das Pferd bei Leonora Carrington, der Hund bei Dorothea Tanning oder die Katze bei Leonor Fini.

Die Schau wird kuratiert von Dr. Jürgen Pech, dem wissenschaftlichen Leiter des Max Ernst Museums.

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