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Foto: Max Ernst arbeitet an einem Wandgemälde für die Corso-Bar Foto: Aussenansicht des Max Ernst Museums Brühl des LVR Foto: Eine Kinderführung durch die Schausammlung im Wechsel Foto: Eine Ansicht der Schausammlung im Wechsel Foto: Foyer des Max Ernst Museums Foto: Ein Kind schaut sich in der Schausammlung im Wechsel Bilder von Max Ernst an Foto: Eine Aussenansicht des Fantasie Labors des Museums Foto: Ein Besucher in der Schausammlung im Wechsel vor einer Plastik von Max Ernst Foto: Hinweis zur Buchungsmöglichkeit Online Tickets

Minjae Lee


Belia Zanna Geetha Brückner, Rekonstuktion des aktuellen Buchbestandes der Jugendstrafanstalt Hahnöfersand Hamburg, 2019 Investigative Recherche

Preisträgerin und Preisträger des
Max Ernst Stipendiums 2020/ 2021

51. Max Ernst Stipendium der Stadt Brühl

Die Preisträgerin des 51. Max Ernst Stipendiums der Stadt Brühl ist Belia Zanna Geetha Brückner. Sie konnte die Jury mit ihren konzeptuellen Werken für sich gewinnen und setze sich gegen ein Mitbewerberfeld von insgesamt 383 Personen durch.

Die 1992 in Mönchengladbach geborene Künstlerin studiert an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg zeitbezogene Medien bei Simon Denny. Ihr recherchebasiertes, feministisch fundiertes und politisch umsichtiges Werk überzeugte ebenso inhaltlich konzeptuell wie in der stringenten, präzisen Umsetzung hin zu formal eigenwilliger und überraschender Bildfindung. Installationen und partizipative Arbeiten im öffentlichen Raum fassen die Gedanken und Strategien dieses hochengagierten Werkes. Schrift und Sprache sind Ausgangspunkt ihrer investigativen Enthüllungen gesellschaftlicher Strukturen.

Der Termin der Preisverleihung sowie der sich anschließende Ausstellungszeitraum des Werkes der Künstlerin im Max Ernst Museum wird noch bekannt gegeben werden.



Foto: Der Gewinner des Max Ernst Stipendiums, der Künstler Minjae Lee in seiner Installation "Engster Korridor"

Minjae Lee in seiner Installation "Engster Korridor" 2018, Foto: Wilfried Petzi.

50. Max Ernst Stipendium der Stadt Brühl

Der Preisträger des diesjährigen 50. Max Ernst Stipendiums der Stadt Brühl ist Minjae Lee. Er konnte sich mit seinen performativen und installativen Arbeiten gegen die starke Konkurrenz der Mitbewerberinnen und -bewerber durchsetzen.

Der 35-jährige Künstler wurde in Anyang, Südkorea, geboren. An der ChuGye University for the Arts in Seoul studierte er von 2004 bis 2010 Malerei, zog anschließend nach München, wo er an der Akademie der Bildenden Künste in München ein Studium der Bildhauerei bei Gregor Schneider und Florian Pumhösl aufnahm.

Minjae Lee überzeugte die Jury des Max Ernst Stipendiums 2020 durch seine künstlerischen Bewältigungsstrategien gegenüber Angst und Vergeblichkeit. Mit Werktiteln wie "Herzlich willkommen in der Angsthalle", "Angst vor Angst" oder "Engster Korridor" lädt er ein, seine Arbeiten zu durchstreifen und der Angst zu begegnen. Lee bedient sich dabei einem Spektrum an künstlerischen Mitteln wie Licht, Performance, Sound und Film und arbeitet verstärkt mit seinem eigenen Körper.

Die Preisverleihung findet am Geburtstag von Max Ernst, dem 2. April 2020, statt. Zeitgleich werden die Eröffnung der Preisträger-Ausstellung sowie die Feier zum 50. Jubiläums des Max Ernst-Stipendiums der Stadt Brühl im Max Ernst Museum Brühl des LVR begangen. Ausgewählte Arbeiten des Künstlers werden im Anschluss im Museum zu sehen sein.

Externer Link Webseite der Stadt Brühl


Wichtige Meldung

Leider musste der Festakt „50 Jahre Max Ernst-Stipendium“ mit Vergabe an den Preisträger 2020 Minjae Lee sowie die Preisträger-Ausstellung am
2. April abgesagt werden. Der Festakt sowie die Preisvergabe und Preisträgerausstellung werden zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Weitere Informationen auf der Externer Link Webseite der Stadt Brühl .