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Foto: Max Ernst arbeitet an einem Wandgemälde für die Corso-Bar Foto: Aussenansicht des Max Ernst Museums Brühl des LVR Foto: Eine Kinderführung durch die Schausammlung im Wechsel Foto: Eine Ansicht der Schausammlung im Wechsel Foto: Foyer des Max Ernst Museums Foto: Ein Kind schaut sich in der Schausammlung im Wechsel Bilder von Max Ernst an Foto: Eine Aussenansicht des Fantasie Labors des Museums Foto: Ein Besucher in der Schausammlung im Wechsel vor einer Plastik von Max Ernst Foto: Hinweis zur Buchungsmöglichkeit Online Tickets

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Eine Druckgraphik von Max Beckmann, die den Künstler rauchend im Porträt darstellt.

Max Beckmann, Selbstbildnis, Blatt 1 aus ´Day and Dream´, 1946, Lithographie, Privatbesitz Deutschland, Foto: Alistair Overbruck, Köln © VG Bild-Kunst, Bonn 2020

VORSCHAU

Max Beckmann – Day and Dream.
Eine Reise von Berlin nach New York
27.9.2020 – 28.2.2021

Das Max Ernst Museum Brühl des LVR zeigt ab dem 27. September eine Sonderausstellung zu Max Beckmann (1884–1950) unter dem Titel „Day and Dream. Eine Reise von Berlin nach New York“. Ausgewählte Werke des in Leipzig geborenen und in New York City gestorbenen Malers und Grafikers, einem der großen Künstler der Moderne, beleuchten wichtige Stationen, Personen und Themenkomplexe aus seinem Leben. Arbeiten auf Papier, Gemälde und Druckgrafiken, darunter Lithographie-Mappenwerke wie die titelgebende „Day and Dream“ und „Berliner Reise“, werden vom 27. September 2020 bis zum 28. Februar 2021 in Brühl zu sehen sein. Erstmals veranschaulichen im Dialog mit den Auflagendrucken ausgewählte außergewöhnliche Handdrucke, die der Künstler seiner ersten Frau Minna Tube 1913 bis 1924 widmete, die große Sensibilität von Max Beckmann als Grafiker.

Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit mit dem Nachlass Beckmann und wird von Ralph Jentsch als Gastkurator und dem Team des Max Ernst Museums vorbereitet.

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Ein Gemälde des Künstlers Hartmut Neumann, das ein Dickicht aus vegetative Pflanzenverästelungen zeigt-

Hartmut Neumann, Pflanzenverwirrung, 2012, Öl auf Leinwand © VG Bild-Kunst, Bonn 2020, Foto: Alistair Overbruck, Köln.

Hartmut Neumann – Verbotene Zonen ǀ Wolf Hamm – Große Prozesse

Die Ausstellung kann leider nicht im geplanten Zeitraum (10.5.2020 – 16.8.2020) stattfinden und wird auf das Frühjahr 2021 verschoben.

Unter den Titeln „Verbotene Zonen“ und „Große Prozesse“ präsentiert das Max Ernst Museum Brühl des LVR in einer Doppelausstellung rund 100 Arbeiten von Hartmut Neumann (*1954) und Wolf Hamm (*1974).

Der deutsche Maler, Objektkünstler und Fotograf Hartmut Neumann studierte Malerei und Grafik an der Hochschule für Künste in Bremen bei Rolf Thiele. Seit 1992 lehrt er als Professor an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Hartmut Neumann wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet und ist mit seinen Arbeiten in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten. Der Künstler lebt in Köln. Seine meist großformatigen, geheimnisvollen Landschaftsvisionen lassen eine ganz eigene, utopische Sicht auf die Natur erkennen. Die Ausstellung in Brühl versammelt Gemälde sowie Zeichnungen unter dem Titel „Verbotene Zonen“, darunter sein bislang größtes, spektakuläres Werk aus dem Jahr 2019: „Ungeklärte Turbulenzen“.



Ein Gemälde von Wolf Hamm, auf dem ein fragiler Vogel vor einer Landschaftskulisse, einer Ruine bergab schreitet. Eine rosafarbene Wolke hebt sich vor dem blauen Himmel ab.

Wolf Hamm, Was man so ein Leben nennt, 2012, Acryl hinter Acrylglas © Wolf Hamm 2020, Foto: Alasdair Jardine.

Auch Wolf Hamms farbintensive und in der Bildkombinatorik surreal anmutenden Arbeiten – erstellt in der Technik der Hinterglasmalerei – ziehen die Betrachtenden gleichsam in einen visuellen Strudel. Zum ersten Mal werden in einer Ausstellung alle sechs großformatigen Werke seines 2010 begonnenen Zyklus „Die großen Prozesse“ gezeigt, der im Gewand des Jahreszeitenwechsels die Entwicklungsstufen der Menschheitsgeschichte thematisiert.

Wolf Hamm war Meisterschüler von Siegfried Anzinger an der Düsseldorfer Kunstakademie, erhielt zahlreiche Stipendien und Förderpreise und ist seit 1998 in Einzelausstellungen und Gruppenbeteiligungen in Deutschland, Spanien, Griechenland und Finnland zu sehen. Er lebt und arbeitet in Berlin.

In der Doppelausstellung des Museums mit zeitgenössischen Künstlern lassen sich zwei unterschiedliche, aktuelle Positionen im Spannungsfeld zum Werk von Max Ernst und surrealen Bildstrategien entdecken. Diese Berührungspunkte verbinden die beiden künstlerischen Ansätze und schlagen inhaltliche Brücken in der räumlich separiert konzipierten Präsentation.

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