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Ein Gemälde des Künstlers Hartmut Neumann, das ein Dickicht aus vegetative Pflanzenverästelungen zeigt-

Hartmut Neumann, Pflanzenverwirrung, 2012, Öl auf Leinwand © VG Bild-Kunst, Bonn 2020, Foto: Alistair Overbruck, Köln.

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Hartmut Neumann – Verbotene Zonen ǀ Wolf Hamm – Große Prozesse

28.03.2021 – 29.08.2021 (Änderungen vorbehalten!)

Unter den Titeln „Verbotene Zonen“ und „Große Prozesse“ präsentiert das Max Ernst Museum Brühl des LVR in einer Doppelausstellung rund 100 Arbeiten von Hartmut Neumann (*1954) und Wolf Hamm (*1974).

Der deutsche Maler, Objektkünstler und Fotograf Hartmut Neumann studierte Malerei und Grafik an der Hochschule für Künste in Bremen bei Rolf Thiele. Seit 1992 lehrt er als Professor an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Hartmut Neumann wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet und ist mit seinen Arbeiten in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten. Der Künstler lebt in Köln. Seine meist großformatigen, geheimnisvollen Landschaftsvisionen lassen eine ganz eigene, utopische Sicht auf die Natur erkennen. Die Ausstellung in Brühl versammelt Gemälde sowie Zeichnungen unter dem Titel „Verbotene Zonen“, darunter sein bislang größtes, spektakuläres Werk aus dem Jahr 2019: „Ungeklärte Turbulenzen“.



Ein Gemälde von Wolf Hamm, auf dem ein fragiler Vogel vor einer Landschaftskulisse, einer Ruine bergab schreitet. Eine rosafarbene Wolke hebt sich vor dem blauen Himmel ab.

Wolf Hamm, Was man so ein Leben nennt, 2012, Acryl hinter Acrylglas © Wolf Hamm 2020, Foto: Alasdair Jardine.

Auch Wolf Hamms farbintensive und in der Bildkombinatorik surreal anmutenden Arbeiten – erstellt in der Technik der Hinterglasmalerei – ziehen die Betrachtenden gleichsam in einen visuellen Strudel. Zum ersten Mal werden in einer Ausstellung alle sechs großformatigen Werke seines 2010 begonnenen Zyklus „Die großen Prozesse“ gezeigt, der im Gewand des Jahreszeitenwechsels die Entwicklungsstufen der Menschheitsgeschichte thematisiert.

Wolf Hamm war Meisterschüler von Siegfried Anzinger an der Düsseldorfer Kunstakademie, erhielt zahlreiche Stipendien und Förderpreise und ist seit 1998 in Einzelausstellungen und Gruppenbeteiligungen in Deutschland, Spanien, Griechenland und Finnland zu sehen. Er lebt und arbeitet in Berlin.

In der Doppelausstellung des Museums mit zeitgenössischen Künstlern lassen sich zwei unterschiedliche, aktuelle Positionen im Spannungsfeld zum Werk von Max Ernst und surrealen Bildstrategien entdecken. Diese Berührungspunkte verbinden die beiden künstlerischen Ansätze und schlagen inhaltliche Brücken in der räumlich separiert konzipierten Präsentation.

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