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Max Beckmann Day and Dream. Eine Reise von Berlin nach New York


Max Beckmann – Day and Dream.
Eine Reise von Berlin nach New York

Das Max Ernst Museum Brühl des LVR zeigt ab dem 27. September eine Ausstellung zu Max Beckmann (1884–1950) unter dem Titel "Day and Dream. Eine Reise von Berlin nach New York". Rund 140 Arbeiten mit Schwerpunkt auf dem grafischen Werk des in Leipzig geborenen und in New York gestorbenen Künstlers beleuchten wichtige Stationen, Personen und Themenkomplexe aus seinem Leben. Max Beckmanns bewegte Biografie steht im Zeichen von zwei Weltkriegen, Flucht vor den Nationalsozialisten, Exil und nicht zuletzt großer Reiselust: Von Berlin, Frankfurt am Main und Amsterdam zog es ihn schließlich nach New York. Der häufige Wechsel seiner Lebensstationen wurde prägend für sein Werk.

In der Ausstellung wird der Bogen von frühen Arbeiten auf Papier über fünf große Mappenwerke, darunter die titelgebende Suite "Day and Dream", Einzelblätter und Gemälde bis zu einer seiner seltenen Bronzeplastiken gespannt. Die Präsentation ermöglicht Einblicke in 50 Schaffensjahre, wobei der Fokus auf Beckmanns druckgrafischem und zeichnerischem Werk aus den Jahren 1911 bis 1924 liegt. Erstmals in größerer Auswahl ausgestellt sind Handprobedrucke, die der Künstler seiner ersten Frau Minna Tube zwischen 1913 und 1923 schenkte und mit persönlichen Widmungen versah. Sie veranschaulichen Max Beckmanns Sensibilität
als Grafiker.

Rund 140 Arbeiten auf Papier, Gemälde und Druckgrafiken, darunter Lithografie-Mappenwerke wie die titelgebenden "Day and Dream" und "Berliner Reise", sind vom 27. September 2020 bis zum 28. Februar 2021 in Brühl zu sehen.

Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Nachlass Beckmann. Sie wurde von Ralph Jentsch als Gastkurator und dem Team des Max Ernst Museums vorbereitet.


Das Ölgemälde zeigt eine Gartenlandschaft

Max Beckmann, Nachtgarten bei Cap Martin, 1944, Öl auf Leinwand, Privatbesitz, Süddeutschland by courtesy of Grisebach GmbH Berlin, Foto: Fotostudio Bartsch, Karen Bartsch, Berlin © VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Das Wichtigste ist jedenfalls, dass man lebt und weiter so intensiv wie möglich diese gespensterhafte Welt zu einer Realität des Bildes bringt. Die einzig wirkliche Realität, die es gibt.“

Max Beckmann (Paris, 17. März 1939)



Die Arbeit auf Papier zeigt eine dunkle Gestalt, die über eine Brücke schreitet

Max Beckmann, Spaziergang (Der Traum), 1946, Tuschfeder und -pinsel Bütten, Privatbesitz, Foto: Walter Bayer, München © VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Begleitend zur Ausstellung ist ein Katalog mit 240 Seiten und über 230 Abbildungen erschienen, der alle ausgestellten Werke abbildet. Er enthält Beiträge von Vera Bornkessel, Ralph Jentsch, Jürgen Pech, Achim Sommer und Jürgen Wilhelm. Die Publikation ist als gebundene Museumsausgabe im Link Museumsshop sowie im Wienand Verlag Köln erhältlich.



Mitmachstation »Porträt mit Maske«

Inspiriert von Max Beckmanns Selbstbildnissen können sich Gäste nach dem Rundgang durch die Ausstellung porträtieren. Wer möchte, kann sein Kunstwerk in der Gästegalerie im Zwischengeschoss präsentieren oder über die Social-Media-Kanäle des Museums unter dem Hashtag #beckmannxmem teilen.

Mehr zum Rahmenprogramm der Sonderausstellung finden Sie Link hier .

Tickets im Online-Shop, an der Museumskasse oder im Vorverkauf zum Selbstausdrucken inklusive VRS-Fahrausweis über Externer Link BonnTicket bzw. Externer Link KoelnTicket

Ticket-Hotline: +49 (0) 228 502010 bzw. +49 (0)221 2801