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Ausstellung

Hartmut Neumann – Verbotene Zonen
Wolf Hamm – Große Prozesse

16.5.2021 – 29.8.2021

Unter den Titeln „Verbotene Zonen“ und „Große Prozesse“ präsentiert das Max Ernst Museum Brühl des LVR in einer Doppelausstellung rund 120 Gemälde und Zeichnungen von Hartmut Neumann (*1954) und Wolf Hamm (*1974).

In der ersten Doppelausstellung des Museums mit zeitgenössischen Künstlern lassen sich zwei unterschiedliche aktuelle Positionen in der Auseinandersetzung mit dem Werk von Max Ernst und surrealen Bildstrategien entdecken. Diese Berührungspunkte verbinden die beiden künstlerischen Ansätze und schlagen inhaltliche Brücken in der räumlich separiert konzipierten Präsentation.

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Der vielfach ausgezeichnete Künstler Hartmut Neumann lebt in Köln und Braunschweig und ist seit 1992 Professor an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Seine meist großformatigen, geheimnisvollen Landschaftsvisionen lassen eine ganz eigene, utopische Sicht auf die Natur erkennen und thematisieren das Verhältnis von Naturgewalten und Zivilisation. In den Städte-Serien „Überwachsen und verschwunden im Jahre 2110/2210“ projiziert Neumann Städte und Metropolen 100 bzw. 200 Jahre in die Zukunft und deutet bereits im Titel Zivilisationskritik sowie ökologische Dimensionen an.


Auch Wolf Hamms farbintensive und in der Bildkombinatorik surreal anmutende Arbeiten – erstellt in der Technik der Hinterglasmalerei – ziehen die Betrachtenden gleichsam in einen visuellen Strudel. Zum ersten Mal werden in einer Ausstellung alle sechs großformatigen Werke seines 2010 begonnenen Zyklus „Die großen Prozesse“ gezeigt, der im Gewand des Jahreszeitenwechsels die Entwicklungsstufen der Menschheitsgeschichte thematisiert.

Wolf Hamm war Meisterschüler von Siegfried Anzinger an der Düsseldorfer Kunstakademie, erhielt zahlreiche Stipendien und Förderpreise und ist seit 1998 in Einzelausstellungen und Gruppenbeteiligungen in Deutschland, Spanien, Griechenland und Finnland zu sehen. Er lebt und arbeitet in Berlin.


Die Grafik zeigt das Katalogcover "Hartmut Neumann. Verbotene Zonen".

Kataloge

Begleitend zur Ausstellung erscheinen zwei Kataloge:

»Hartmut Neumann | Verbotene Zonen«
96 Seiten mit 89 Abbildungen und Beiträgen von Andreas Bee, Achim Sommer und Jürgen Wilhelm.



Die Grafik zeigt das Katalogcover "Wolf Hamm. Große Prozesse".

»Wolf Hamm | Grosse Prozesse«
96 Seiten mit 78 Abbildungen und Beiträgen von Frank Schmidt, Achim Sommer und Jürgen Wilhelm.

Beide Kataloge sind als gebundene Museumsausgaben zusammen für 39,90 € im Shop erhältlich.



Eine Radierung von Hartmut Neumann, die zwei Papageien in einem Baum sitzend  zeigen.

Hartmut Neumann, Graupapageienpaar, 2020, Ätzradierung und Kaltnadel, Foto: Alistair Overbruck, Köln, © VG Bild-Kunst, Bonn 2021.

Edition Hartmut Neumann

Zur Ausstellung erscheint eine vom Künstler signierte und nummerierte Ätzradierung mit Kaltnadel auf Büttenpapier in einer Auflage von 12 Exemplaren

Graupapageienpaar, 2020
32 x 24,5 cm (Darstellung)

Die Edition ist für 350 € im Museumsshop erhältlich.
Der Erlös kommt dem Museum zugute.



Eine Radierung von Wolf Hamm, die eine Gruppe Menschen zeigt.

Wolf Hamm, Die im Dunkeln sieht man nicht (Studie zu Die großen Prozesse VI), 2017, Radierung, Foto: Jens Bösenberg, Berlin, © Wolf Hamm 2021.

Edition Wolf Hamm
Zur Ausstellung erscheint eine vom Künstler signierte und nummerierte Radierung auf Büttenpapier in einer Auflage von 12 Exemplaren

Die im Dunkeln sieht man nicht, 2017
(Studie zu Die große Prozesse VI)
34,5 x 24,5 cm (Darstellung)

Die Edition ist für 300 € im Museumsshop erhältlich.
Der Erlös kommt dem Museum zugute.



Ein Detail aus einer Malerei von Wolf Hamm

Wolf Hamm, Die Befruchtung (Die großen Prozesse I) (Detail), 2010, Acryl hinter Acrylglas, Privatsammlung Michael Kunz, © Wolf Hamm 2021, Foto: Alasdair Jardine, Bremen.

Auf den Social Media-Kanälen gibt es wöchentliche Thementage:
Jeweils montags und freitags wird in einem Post auf Externer Link Instagram immer abwechselnd ein Werk aus der Doppelausstellung vorgestellt. An Dienstagen präsentiert das Museumsteam in der Rubrik #teamtuesday immer ein Lieblingswerk auf Instagram und als Langfassung auf Externer Link Facebook mittwochs unter dem Hashtag #meetwoch.

Ein umfangreiches Rahmenprogramm mit digitalen und analogen Workshops und Veranstaltungen begeitet die Ausstellung.
Erfahren Sie Link hier mehr.