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Ausstellungen

Die Kaltnadelradierung zeigt ein Selbstbildnis von Max Beckmann.

AKTUELL

Max Beckmann – Day and Dream.
Eine Reise von Berlin nach New York
27.9.2020 – 28.2.2021

Das Max Ernst Museum Brühl des LVR zeigt ab dem 27. September eine Ausstellung zu Max Beckmann (1884–1950) unter dem Titel "Day and Dream. Eine Reise von Berlin nach New York“. Rund 140 Arbeiten mit Schwerpunkt auf dem grafischen Werk des in Leipzig geborenen und in New York gestorbenen Künstlers beleuchten wichtige Stationen, Personen und Themenkomplexe aus seinem Leben. Max Beckmanns bewegte Biografie steht im Zeichen von zwei Weltkriegen, Flucht vor den Nationalsozialisten, Exil und nicht zuletzt großer Reiselust: Von Berlin, Frankfurt am Main und Amsterdam zog es ihn schließlich nach New York. Der häufige Wechsel seiner Lebensstationen wurde prägend für sein Werk.

In der Ausstellung wird der Bogen von frühen Arbeiten auf Papier über fünf große Mappenwerke, darunter die titelgebende Suite Day and Dream, Einzelblätter und Gemälde bis zu einer seiner seltenen Bronzeplastiken gespannt. Die Präsentation ermöglicht Einblicke in 50 Schaffensjahre, wobei der Fokus auf Beckmanns druckgrafischem und zeichnerischem Werk aus den Jahren 1911 bis 1924 liegt. Erstmals in größerer Auswahl ausgestellt sind Handprobedrucke, die der Künstler seiner ersten Frau Minna Tube zwischen 1913 und 1923 schenkte und mit persönlichen Widmungen versah.

Rund 140 Arbeiten auf Papier, Gemälde und Druckgrafiken, darunter Lithografie-Mappenwerke wie die titelgebenden "Day and Dream" und "Berliner Reise", sind vom 27. September 2020 bis zum 28. Februar 2021 in Brühl zu sehen.

Erstmals ausgestellt werden Handprobedrucke in größerer Auswahl, die der Künstler für seine erste Frau Minna Tube 1913 bis 1923 mit persönlichen Widmungen versah: sie veranschaulichen Max Beckmanns Sensibilität als Grafiker.

Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Nachlass Beckmann. Sie wurde von Ralph Jentsch als Gastkurator und dem Team des Max Ernst Museums vorbereitet.