
Christo, Over the River, Project for Arkansas River, Colorado, 1993, zweiteilige Collage, Sammlung Würth
© Christo und Jeanne-Claude/Volz/laif

© VG Bild-Kunst, Bonn 2010

© VG Bild-Kunst, Bonn 2010
WRAPPED!
Die Kunst von Christo und Jeanne-Claude aus der Sammlung Würth
22. Mai bis 26. September 2010
Christo und Jeanne-Claude sind eines der ungewöhnlich- sten Künstlerpaare des 20. Jahrhunderts. Einem breiten Publikum in Deutschland wurden Sie durch die Verhüllung des Berliner Reichstags im Jahr 1995 bekannt. Ihre Kunst verfremdet Landschaften, Bauten und Objekte, die dadurch eine völlig neue Ästhetik und Bedeutung erlangen.
Das Max Ernst Museum Brühl des LVR zeigt im Gedenken an Jeanne-Claude, die Ende letzten Jahres verstarb, und zu Ehren des außergewöhnlichen Duos eine umfangreiche Ausstellung mit Skizzen, Collagen, Zeichnungen, Fotogra- fien und Objekten zu ihren größten und spektakulärsten Projekten.
Parallel zu dieser Ausstellung zeigt auch die Kunsthalle Würth, Schwäbisch Hall, die Werkschau "Christo und Jeanne-Claude in der Sammlung Würth" vom 13. Mai bis 19. September 2010.
Mehr Informationen zur Ausstellung in Schwäbisch Hall finden Sie im Flyer zu dieser Ausstellung (PDF-Datei, 1,8 MB) und auf der Homepage der Sammlung Würth http://www.kunst.wuerth.com/
Werke von Max Ernst
aus der Menil Collection, Houston
Schausammlung im Wechsel
3.4.2010 - 3.4.2011
Das Max Ernst Museum Brühl des LVR präsentiert fünf bedeutende Werke von Max Ernst aus der Menil Collection in Houston, Texas, für ein ganzes Jahr im Rahmen der „Schausammlung im Wechsel". Die Menil Collection gilt als weltweit größte private Kunstsammlung. Die surrealistische Kunst bildet einen ihrer wichtigen Schwerpunkte. Max Ernst und René Magritte sind besonders stark vertreten. Zusammengetragen wurde die exquisite Sammlung, die seit 1987 im eigenen Museum der Öffentlichkeit zugänglich ist, von Dominique (1908–1997) und John de Menil (1904–1973). Das Ehepaar emigrierte nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges nach New York und ließ sich schließlich in Houston nieder. Die ausgewählten vier Gemälde und eine Assemblage gewähren einen Einblick in die Sammlungsbestände der Menil Collection zu Max Ernst. Sie stammen aus den Jahren von 1925 bis 1965 und überspannen somit vier Jahrzehnte des Schaffens von Max Ernst.
Max Ernst - Im Garten der Nymphe Ancolie
VERLÄNGERT BIS 27.2.2011
Nach einer umfangreichen, über ein Jahr dauernden Restaurierung erstrahlt das Wandgemälde, das Max Ernst 1934 für die Neugestaltung des Corso-Theaters in Zürich schuf, wieder in seinen hellen Farben. In diesem ursprünglichen Zustand hat es seine enorme Faszinationskraft zurück gewonnen. Erstmals in Europa besteht nun die Möglichkeit, für die Dauer eines ganzen Jahres das größte Werk des Künstlers in der einstigen Farbwirkung zu sehen.


